Neurechte Angriffe auf Kulturpolitik und Wissenschaft kontern. Interview zur «Initiative Provenienzforschung stärken!»in:
kritische berichte, Bd. 54 Nr. 1 (2026).
In diesem Interview geht es um die Resonanz auf den offenen Brief sowie um die Grenzen zwischen Forschung und Aktivismus, um engagierte Kunstgeschichte und um die Bedeutung kritischer Provenienzforschung im Zeitalter zunehmenden Populismus und Rechtsextremismus.
Vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe auf die Provenienzforschung durch rechtsextreme Kulturpolitik eröffnet die Veranstaltungsreihe
„Resilienz“ den gemeinsamen Raum, um im direkten Gespräch mit externen Referent:innen für aktuelle Entwicklungen zu sensibilisieren, deren Hintergründe einzuordnen und insbesondere konkrete Handlungs- und Strategiemöglichkeiten aufzuzeigen.
Die rechten Angriffe auf Wissenschaftler:innen als Individuen sowie ganze Fachbereiche an Hochschulen und Universitäten haben in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. Geistes- und Geschichtswissenschaften, die sich kritisch mit der nationalsozialistischen wie kolonialen Vergangenheit beschäftigen, sind gemeinsam mit Postcolonial und Gender Studies besonders gefährdet.
Gemeinsam mit
Julia Wandt, einer der Koordinator:innen des Scicomm-Supports, werden diese Entwicklungen und die besondere Situation der universitären Provenienzforschung besprochen. Der Scicomm-Support unterstützt und berät Wissenschaftler:innen und Wissenschaftskommunikator:innen bei Angriffen und unsachlichen Konflikten in der Wissenschaftskommunikation. Es soll darüber hinaus aus der Beratungspraxis erklärt werden, welche Strategien und Handlungsmöglichkeiten es gibt, um antidemokratischen Angriffen gegen Wissenschaftler:innen zu begegnen.
Anmeldung bis 14. März 2026 an: initiative.provenienzforschung@posteo.deDie Veranstaltung findet
online statt.
Mehr dazu siehe:
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste / Meldungen