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Aktuelles
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Resilienz“ für Schutz und Stärkung der Provenienzforschung laden wir in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste am 17. März 2026, 17:00 – 18:30 Uhr zur ersten Sitzung mit dem Thema „Rechte Angriffe auf Wissenschaft und Wissenschaftler:innen“.
Vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe auf die Provenienzforschung durch rechtsextreme Kulturpolitik eröffnet die Veranstaltungsreihe „Resilienz“ den gemeinsamen Raum, um im direkten Gespräch mit externen Referent:innen für aktuelle Entwicklungen zu sensibilisieren, deren Hintergründe einzuordnen und insbesondere konkrete Handlungs- und Strategiemöglichkeiten aufzuzeigen.

Die rechten Angriffe auf Wissenschaftler:innen als Individuen sowie ganze Fachbereiche an Hochschulen und Universitäten haben in den vergangenen Jahren massiv zugenommen. Geistes- und Geschichtswissenschaften, die sich kritisch mit der nationalsozialistischen wie kolonialen Vergangenheit beschäftigen, sind gemeinsam mit Postcolonial und Gender Studies besonders gefährdet.
Gemeinsam mit Julia Wandt, einer der Koordinator:innen des Scicomm-Supports, werden diese Entwicklungen und die besondere Situation der universitären Provenienzforschung besprochen. Der Scicomm-Support unterstützt und berät Wissenschaftler:innen und Wissenschaftskommunikator:innen bei Angriffen und unsachlichen Konflikten in der Wissenschaftskommunikation. Es soll darüber hinaus aus der Beratungspraxis erklärt werden, welche Strategien und Handlungsmöglichkeiten es gibt, um antidemokratischen Angriffen gegen Wissenschaftler:innen zu begegnen.

Anmeldung bis 14. März 2026 an:
initiative.provenienzforschung@posteo.de

Die Veranstaltung findet online statt.

Mehr dazu siehe:
Deutsches Zentrum Kulturgutverluste / Meldungen
Vergangenes
Bei der Jahrestagung des Arbeitskreises Provenienzforschung e.V. in Bonn stellte Fenya Almstadt am 10. September 2025 unsere "Initiative Provenienzforschung stärken!" vor. Sie präsentierte das Impulspapier "Protecting and Strengthening Provenance Research against New Right-Wing Cultural Policy: Towards a Resilient Research Community" und beteiligte sich an einer Diskussionsrunde mit Ruth von dem Bussche (Vorsitzende des Arbeitskreises Provenienzforschung e.V.), Andrea Baresel-Brand (Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, Magdeburg), Gitta Ho (Mission de recherche et de restitution des biens culturels spoliés entre 1933 et 1945, Ministère de la Culture Frankreich), Toon van Mierlo (Dutch Advisory Committee on the Assessment of Restitution Applications for Items of Cultural Value and the Second World War) und Donnell Deeny (UK Spoliation Advisory Panel).

Anlässlich der aktuellen Koalitionsverhandlungen haben wir mit der Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste und dem Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. am 21. März 2025 ein gemeinsames Schreiben an die Arbeitsgruppe Kultur und Medien gerichtet.